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Credit Management gestalten statt verwalten

Seit über 210 Jahren ist die Koehler-Gruppe als eines der wenigen unabhängigen Familienunternehmen in der Papierindustrie erfolgreich und wird heute in der 8. Generation geführt. Rund 2500 Mitarbeitende produzieren an fünf Standorten über 500.000 Tonnen Spezialpapiere und Pappe und arbeiten an nachhaltigen, papierbasierten Lösungen. Im Credit Management setzt man auf den ETCM – Ecclesia Trade Credit Manager auf Basis der Software CAM Industry & Trade von SCHUMANN.
Koehler-Gruppe
Koehler gruppe Credit management software

Das Projekt im Überblick

Unternehmensprofil Koehler-Gruppe:

  • Über 210 Jahre altes, unabhängiges Familienunternehmen in der Papierindustrie (8. Generation).
  • 2.500 Mitarbeitende an 5 Standorten, Produktion von 500.000 Tonnen Spezialpapier/Pappe.
  • Fokus auf nachhaltige, papierbasierte Lösungen.

Ausgangssituation:

  • Veraltetes Credit-Management-System, das nur Verwaltung (Verträge, Policen, Deckungen) ermöglichte.
  • Keine aktive Steuerung, keine Integration interner Zahlungserfahrungen.
  • Unterschiedliche Buchungskreisläufe in Unternehmensbereichen → ineffiziente Prozesse.

Vorteile der Softwareeinführung (ETCM powered by SCHUMANN)

  • Aktives Credit Management statt reiner Verwaltung.
  • Reduktion von Zahlungsausfällen durch bessere Risikobewertung.
  • Vereinheitlichung der Buchungskreisläufe & eine zentrale Datenbasis
  • Automatisierung von Prozessen (Bonitätsprüfung, Mahnwesen, Inkasso).
  • Integration interner & externer Daten (z. B. WKV, Soft Facts wie Kundenbesuche).
  • Bessere Entscheidungsgrundlagen für Geschäftsführung (Risikomanagement, Cashflow-Analysen).

Credit Management gestalten statt verwalten

„Wir sind froh, dass wir mit dieser Software eine nachhaltige Lösung bekommen haben“, sagt Yvonne Luger, Certified Credit Managerin bei der Koehler-Gruppe. „Denn“, so benennt sie den großen Vorteil: „wir können dank ihr das Credit Management aktiv gestalten, statt nur Verträge, Policen und Deckungen zu verwalten.“ Die dadurch messbare Reduktion und Vermeidung von Zahlungsausfällen wirkt sich erfolgreich auf die Verkaufsergebnisse aus.

Im Jahr 2021 entschloss sich das Familienunternehmen für zielgerichtete Investitionen in ein „ordentliches“ Credit Management, um das nicht mehr zeitgemäße System zu ersetzen. Für eine effektivere Analyse sollten interne Zahlungserfahrungen besser berücksichtigt und die unterschiedlichen Buchungskreisläufe der einzelnen Unternehmensbereiche vereinheitlicht werden. Nach einer gemeinsamen intensiven Analyse mit dem langjährigen Partner Ecclesia Credit für die Bereiche Credit Management und Kreditversicherung, erarbeitete man einen Lösungsansatz, der kostengünstiger war als die Umstellung des alten Systems: „ETCM (Ecclesia Trade Credit Manager) war für uns das Bindeglied zu SCHUMANN“, erzählt Luger. Denn der ETCM ist das Ergebnis einer Kooperation der Ecclesia Credit und SCHUMANN, basiert auf der SCHUMANN Lösung CAM Industry & Trade und ist exklusiv für die Kunden der Ecclesia Credit verfügbar. „Die Prozesse wurden für uns einfacher und wir konnten die Programmierung abgestimmt auf unsere Abläufe gestalten.“

Der Weg zum "ordentlichen" Credit Management

Auf dem Weg zu einem zufriedenstellenden Ergebnis wurden schrittweise die bestehenden und gewünschten Prozesse aufeinander abgestimmt. Die SAP-Integrations-Suite musste erst gestartet werden und der Vortest zeigte Schwachstellen. Die Symbiose aus den Fachexperten von Ecclesia Credit, den IT-Experten von SCHUMANN sowie der Koehler-eigenen IT-Power war der Schlüssel zu einer erfolgreichen Integration. Die Credit Managerin kommentiert: „Wir haben SCHUMANN herausgefordert und die Software auf Herz und Nieren geprüft. Alles kam zum guten Schluss, denn wir haben einander vertraut, viele Dinge bewegt und es nicht bereut.“ Es wurden alle relevanten Prozesse, von der Bonitätsprüfung über Schnittstellen zu Warenkreditversicherungen bis zum Mahnwesen und Inkasso voll automatisiert. Die internen Zahlungserfahrungen sind integriert, das sorgt für eine insgesamt bessere Kundenbewertung und gleichzeitig sind sie auch für jedes Werk einsehbar. Zusätzlich fließen auch Soft Facts, wie z. B. Erfahrungen von einem Vor-Ort-Besuch eines Kunden ein, wie beispielsweise „ist gut organisiert“ oder „macht keinen guten Eindruck.“ Und sobald ein Kunde seine Zahlungsweise ändert, wird dies automatisch gemeldet, sodass Prozesse angestoßen werden und der Vertrieb wertvolle Hinweise zum aktuellen Cashflow erhält.

Genauso aktuell liefern die detaillierten Auswertungen, wie grafisch dargestellte Risikolimite, der Geschäftsführung fundierte und aktuelle Daten zur Risikoabschätzung und für finanzielle Entscheidungen. Ein positiver Benefit, so Luger, sei das Ticketsystem, das im laufenden Geschäft einen schnellen und zuverlässigen Support gewährleistet: „Man verliert sich nicht in Mails, sondern kann ein Problem z. B. mithilfe von Screenshots unkompliziert darstellen und Lösungen nachvollziehen.“ Die Arbeit von SCHUMANN sei strukturiert, lösungsorientiert und sie betont: „Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass wir keine anonymen, sondern uns bekannte und sehr professionelle Ansprechpartner kontaktieren können.“ Es ist ein vertrauensvolles Miteinander zwischen den Familienunternehmen Koehler und SCHUMANN.

Success Story

Credit Management gestalten statt verwalten bei der Koehler-Gruppe

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Das Weiterentwicklungspotenzial der Lösung

Da „langfristig agieren“ zur Koehler-Firmenphilosophie gehört, ist nicht nur das Erreichte, sondern auch die Zukunftsperspektive in der Zusammenarbeit mit SCHUMANN wichtig. „Ein echter Mehrwert für uns sind mögliche neue Add-ons, die wir unkompliziert hinzufügen können“, sagt die Credit Managerin. Überlegenswert seien eine eigene Bilanzanalyse, um das Gesamtrating feiner zu justieren, und die KI-basierte Wertung von ALEVA, der AI-Plattform von SCHUMANN. Nach den guten bisherigen Erfahrungen sind vor allem mehr User-Zugänge für den Vertrieb konkret angedacht. Durch die direkte Einsicht profitiere das Team enorm. 

Schließlich ist es das Gesamtpaket, das Credit Managerin Luger begeistert. Dazu gehört neben der Software auch die menschliche Komponente: „Mich freut die Zusammenarbeit mit den vielen klugen Köpfen bei SCHUMANN, denen es Spaß macht, Dinge zu entwickeln und zu präsentieren. Man merkt den Spirit. Es sind keine trockenen Nerds, sondern jeder vertritt sein „Baby“ und hat eine Vision, und diese Ideen kommen dann auch wirklich in die Umsetzung!“ Zudem schätzt sie die persönlichen Kontakte bei den SCHUMANN-Konferenzen, wo Erfahrungen ausgetauscht und Zukunftsideen konkret werden. „In dieser familiären Atmosphäre wird Credit Management lebendig“, sagt sie.

ETCM powered by SCHUMANN

Der Ecclesia Trade Credit Manager (ETCM) ist das Ergebnis einer Kooperation der Ecclesia Credit und SCHUMANN und exklusiv für die Kunden der Ecclesia Credit verfügbar. Der ETCM fungiert als zentrale Plattform für das Credit Management eines Unternehmens und ermöglicht den Zugang, die Bewertung und das Monitoring aller relevanten internen und externen Informationen, um eine valide Limitentscheidung zum individuellen Debitor zu treffen. Alle Daten werden für den zuständigen Credit Manager übersichtlich in einem Cockpit gebündelt. Es entsteht ein verlässliches Frühwarnsystem mit automatischen Benachrichtigungen bei Veränderungen, z. B. bei der Bonität oder bei Limitanpassungen durch die WKV. Auch individuelle Genehmigungsworkflows für Limite können im System abgebildet werden. 

Weitere Informationen: www.etcm.credit

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